Das HVV-Brettspiel SchwuppdiBus im Test

Ihr habt vielleicht schon vom Brettspiel SchwuppdiBus gehört, das in der Version für Hamburg von der HVV-Schulberatung mitentwickelt wurde. Wir wollten jetzt wissen: Wie kommt das Spiel eigentlich bei Kindern (und den Eltern) an? Um das herauszufinden, haben wir unsere VHH-Gastbloggerin Gesa Füßle gebeten, SchwuppdiBus gemeinsam mit ihren Kindern zu spielen und hier im Blog von ihrem Brettspiel-Test zu berichten.


 

Die Fahrgäste werden erst mal in Position gebracht ... (Foto: Gesa Füßle)
Die Fahrgäste werden erst mal in Position gebracht … (Foto: Gesa Füßle)

 

SchwuppdiBus im Spieletest

Man hat uns mit einem Spiel beglückt: ein Busfahrspiel, das SchwuppdiBus heißt und vom HVV herausgegeben wird. Es ist für zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren geeignet. Mein Sohn ist noch nicht ganz fünf, aber er war nicht überfordert.

Das Spielfeld zeigt in jeder Ecke verschiedene Stadtteile Hamburgs (Hafen, Dom) sowie Mölln und Lüneburg. Jede Ecke ist anders eingefärbt – dort steht der eigene Bus in der entsprechenden Farbe. Diese Felder heißen „Stadtfeld“. Nun fährt man im Kreis und sammelt an den Haltestellen Leute ein. Ist der Bus voll, müssen sie eben auf den nächsten Bus warten. An den Stadtfeldern und manch anderen Stationen steigen die Leute wieder aus. Die Busse fahren so lange, bis alle Plätze eines Stadtfelds belegt sind. Das Konzept ist also simpel.

 

Pro und Kontra zum Spiel

Irritierend war für uns lediglich, dass die Busse nur in eine Richtung fahren, obwohl es einen Mittelstreifen und somit zwei Fahrbahnen gibt. Man sammelt also sowohl auf der rechten als auch auf der linken Straßenseite die Fahrgäste ein. Die Fahrbahnen sind leider knapp nicht breit genug, dass die Busse auch andersherum fahren könnten und die Anzahl der Mitfahrwilligen auch nicht gerecht auf beide Seiten verteilt. Das ist schade, denn da man nicht rauswirft, könnte man sich genauso gut auch aussuchen, in welche Richtung man fahren möchte.

Die Fahrgäste sind allesamt fröhlich, geradezu angeheitert, denn sie fallen gern auch mal um. Unsere Kinder haben sich daran aber nicht gestört, sie waren nicht weniger fröhlich, sind dabei aber nicht umgefallen, zumal wir im Sitzen gespielt haben.

Das Spiel ist einfach, kurzweilig und lustig. Das Spielfeld ist angemessen bunt und bietet jede Menge Details zum Entdecken. Wir werden SchwuppdiBus sicher noch oft spielen. Ein Kinderspiel, das auch Erwachsenen Spaß macht.

Gesa Füßle

 

Gewonnen! Alle Fahrgäste sind am Ziel angekommen (Foto: Gesa Füßle)
Gewonnen! Alle Fahrgäste sind am Ziel angekommen (Foto: Gesa Füßle)

 

Wissenswertes über das Spiel

Das Spiel SchwuppdiBus stammt von Reiner Knizia (Preisträger des „Spiels des Jahres 2008“ mit „Keltis“). Der Spieleentwickler hat zugestimmt, dass ein Spielplan extra für Hamburg entwickelt wird. Dieser arbeitet mit bekannten Motiven und Figuren aus der Welt für Kinder im Elementarbereich des HVV. Der Löwe Leopold, das Maskottchen der HVV-Schulberatung, ist vielen Kindern in Hamburg aus dem Kindergarten oder aus dem Schulunterricht bekannt. Der Löwe erklärt im Rahmen der Verkehrserziehung, worauf man bei der Nutzung mit Bus und Bahn achten muss und ist auch bei SchwuppdiBus mit von der Partie.

 

Mehr über das Spiel

⇒ Hier gehts zur Spielanleitung

Wer Lust bekommen hat, SchwuppdiBus mit Kindern, Enkeln, Nichten und Neffen oder Patenkindern zu spielen oder das Spiel verschenken möchte, bekommt das Brettspiel für 20,- Euro bei der HVV-Schulberatung.

Kontakt: Christoph Unland
Tel.: 040 725 94 183
Mail: christoph.unland@hvv-schulberatung.de

⇒ Zur HVV-Schulberatung

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