Bye, bye CO2: Die Einweihung der Elektro-Bergziege in Blankenese

Begleitet von großem Medienrummel und mit Ehrengast Olaf Scholz, Hamburgs Erstem Bürgermeister, ging der mit großer Spannung erwartete erste VHH-Elektrobus am 29. Oktober 2014 in den Linienverkehr. Hier im Beitrag findet ihr ein Video und die Ansprachen zur Premierenfahrt auf der Linie 48 zum nachhören.

Eine hohe CO2-Belastung, Feinstaub und Lärm – das alles sind typische Großstadtprobleme, auch in Hamburg. Wir wollen etwas dagegen unternehmen, daher startet die VHH als erstes Busunternehmen in der Metropolregion Hamburg den regulären Linienbetrieb in der Hansestadt mit einem vollkommen elektrisch fahrenden Bus, der seinen Strom zu 100% aus regenerativen Quellen bezieht.

Nach vielen Testfahrten und eingehender Prüfung der Technik ging am 29. Oktober 2014 der VHH-Elektrobus erstmals offiziell in den Linienverkehr auf der Linie 48 in Hamburg-Blankenese. Mit dabei waren Vertreter des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) und Vertreter aus der Politik – allen voran Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz, überzeugt sich davon wie leise die E-Bergziege fährt

Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz, überzeugt sich davon wie leise die E-Bergziege fährt

Unter dem Motto „Bye, Bye CO2“ ließen die anwesenden Gäste beim E-Bus Event Luftballons steigen. Symbolisch standen diese für die Menge an CO2, die der Elektrobus allein bei einer Runde einspart. Schaute man sich die Menge an Luftballons auf dem Erik-Blumenfeld-Platz in Blankenese an, ist das schon eine beeindruckende Menge!

Das Video zum E-Bus Event am 29. Oktober 2014:

E-Bus VHH Linie 48 Blankenese
from WIWIPHOTO.DE on Vimeo.

Der neue E-Bus, der von den Blankeneser Bewohnern liebevoll Elektro-Bergziege genannt wird, fährt die 5,2 km lange Strecke extrem geräuscharm und völlig emissionsfrei. Die Fahrt durch die engen und steilen Gassen von Blankenese fällt dem Elektrobus dabei ebenso leicht, wie die Bewältigung der starken Steigung des Wasebergs mit bis zu 16 %. Auf rund 800 Metern Länge überwindet das von der italienischen Firma Rampini hergestellte Fahrzeug dabei immerhin 72 Meter Höhendifferenz – eine durchaus nicht alltägliche Anforderung im norddeutschen Flachland.

VHH-Vorstand Dr. Thomas Becker, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Stefano Rampini, Leiter der gleichnamigen Firma die den E-Bus gebaut hat, beim Presseevent in Blankenese

VHH-Vorstand Dr. Thomas Becker, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Stefano Rampini, Leiter der gleichnamigen Firma die den E-Bus gebaut hat, beim Presseevent in Blankenese

Hier gibt es die Rede von Olaf Scholz, Hamburgs Erstem Bürgermeister, bei der Einweihungsveranstaltung der Elektro-Bergziege zum nachhören:

 

Und hier die Ansprache des VHH-Vorstands, Dr. Thomas Becker:

 

Der neue E-Bus ist übrigens mit einer Lithium-Ferrit-Batterie ausgestattet, die eine Kapazität von rund 180 kWh besitzt. Die Fahrmotoren (gebaut von Siemens) haben eine Leistung von 80/150 kW. Die Akkus des Elektrobusses werden in der Nacht auf dem VHH-Betriebshof in Schenefeld vollständig geladen. Tagsüber gibt es mehrere kurze Nachladungen am Bahnhofsvorplatz in Blankenese – dort machen die Busse der Linie 48 nach drei Runden rund 20 Minuten Pause, bevor sie zu einer neuen Fahrt durch Blankenese aufbrechen.

Der VHH-Elektrobus am Waseberg - Hamburgs steilste Straße schafft die Bergziege mit Leichtigkeit

Der VHH-Elektrobus am Waseberg – Hamburgs steilste Straße schafft die Bergziege mit Leichtigkeit

Falls ihr Fragen oder Anregungen zur Elektro-Bergziege habt, hinterlasst uns gerne einen Kommentar!

Eure Angelika

Fotos und Video: Ulrich Wirrwa / VHH

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