Das Fahrplanbuch im Wandel der Jahrzehnte

Wer heute mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) fährt, hat meist ein Smartphone dabei und nutzt die „HVV-App“. Ob Verbindungssuche oder Abfahrtszeiten, die Anwendung spuckt die gewünschten Informationen innerhalb von Sekunden aus. Doch nicht alle Fahrgäste sind digital unterwegs und manch einer schätzt das HVV-Fahrplanbuch, das zu den Fahrplanwechseln im Dezember nach wie vor erhältlich ist. Wer das Buch aufschlägt, findet alle Linien geordnet nach Verkehrsmitteln mit ihren Fahrplantabellen abgebildet.

Hier im VHH-Blog nehmen wir euch mit auf einen Streifzug durch die Geschichte des Fahrplanbuchs…

Die ersten Fahrpläne

Fahrplantabellen gibt es, seit es öffentliche Verkehrsmittel gibt. Schon mit Inbetriebnahme der ersten Eisenbahnstrecken, sowie im Stadtverkehr bei Pferdebus- und Pferdebahnlinien gab es sie. Reichte anfangs noch eine Veröffentlichung in der Tageszeitung, um eine Linie abzubilden, machten die schnell wachsenden Verkehrsnetze die Herausgabe eigener Medien erforderlich. Bei der Eisenbahn war es das Kursbuch. Im städtischen Nahverkehr brachten die Verkehrsunternehmen eigene Fahrplanhefte heraus oder aber fanden Druckereien, die diese Fahrpäne, meist werbefinanziert, veröffentlichten.

Erster Busfahrplan des Stadtverkehrs Bergedorf der BGE von 1926. Die Uhrzeiten sind noch zweimal von 0 bis 12 durchnummeriert, wobei bei Fahrten nach 18 Uhr abends (bis morgens um 6 Uhr) die Minutenziffern unterstrichen wurden. Handschriftlich ist die abendliche Fahrterweiterung entlang der seit 1912 existierenden Vierländer Bahn nach Curslack eingebessert, …

Erster Busfahrplan des Stadtverkehrs Bergedorf der BGE von 1926. Die Uhrzeiten sind noch zweimal von 0 bis 12 durchnummeriert, wobei bei Fahrten nach 18 Uhr abends (bis morgens um 6 Uhr) die Minutenziffern unterstrichen wurden. Handschriftlich ist die abendliche Fahrterweiterung entlang der seit 1912 existierenden Vierländer Bahn nach Curslack eingebessert, …

…, welche am 18. Dezember 1926 per Zeitungsmeldung verkündet wurde, ebenso wie die seinerzeit neuen Busverbindungen vom Bf. Bergedorf zur Schiefen Brücke.

…, welche am 18. Dezember 1926 per Zeitungsmeldung verkündet wurde, ebenso wie die seinerzeit neuen Busverbindungen vom Bf. Bergedorf zur Schiefen Brücke.

Auch die Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn AG (BGE), als Vorläufer der heutigen VHH, veröffentlichte ihre Fahrpläne in solchen Heften. Eines der ältesten erhaltenen Exemplare im VHH-Archiv ist eine Ausgabe vom Sommer 1929. Gedruckt von der Bergedorfer Buchdruckerei Ed. Wagner, sind auf 50 Seiten neben damaligen Bahnlinien der Reichsbahn und der BGE auch deren ab 1926 nach und nach eingerichteten Buslinien abgebildet.

Eine Fahrplantabelle im Laufe der Geschichte

Um einmal aufzuzeigen, wie sich die Fahrplantabellen über die Jahrzehnte verändert haben und um eine gewisse Vergleichbarkeit hinzubekommen, haben wir uns eine Buslinie ausgesucht, die sich über die Jahrzehnte nur wenig verändert hat: Die damalige BGE-Buslinie von Bergedorf nach Kirchwerder, Howe, damals noch „Hove“ geschrieben. Sie existiert noch heute unter der HVV-Liniennummer 223.

Ein Gruppenbild an der Endstation "Hove" aus den Anfangstagen des Busbetriebs

Ein Gruppenbild an der Endstation „Hove“ aus den Anfangstagen des Busbetriebs

 

Fahrplanheft und -tabelle 1929

Fahrplanheft und -tabelle 1929

Im Fahrplanbuch vom Sommer 1929 ist die Linie in dem DIN-A6-Heft als Linie 3 eingeordnet. Ähnlich wie bei der Eisenbahn, sind die Entfernungen in Kilometern eingetragen. Alle Fahrten sind durchnummeriert. Mit „W“ markierte Fahrten werden nur an Werktagen geleistet. Das war damals Montag bis Sonnabend. Die mit „S“ markierten Fahrten fahren nur an Sonn- und Feiertagen. Die Fahrten ohne Markierungen gibt es täglich. Fahrten die nur sonnabends stattfinden, haben die Abkürzung „Sbd“, was aber bei unserem Beispiel der Linie 3 keine Rolle spielt.

In der Fahrplantabelle werden nur die wichtigsten Haltestellen aufgelistet. Die meisten Bushaltestellen lagen damals an Gaststätten, nach denen sie in der Regel auch benannt wurden. Schon damals waren die Vier- und Marschlande ein begehrtes Ausflugsziel, was man gut an den sonntäglichen Spätfahrten erkennen kann.

Über Jahrzehnte veränderte sich die Darstellung der Fahrplantabellen nicht wesentlich:

Fahrplanhefte aus den Jahren 1934 bis 1961

Fahrplanhefte aus den Jahren 1934 bis 1961

Die ersten Fahrplanhefte der VHH

Ab 1954 firmierte die BGE durch Fusion mit den Verkehrsbetrieben des Kreises Stormarns zur Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH). Während die Eisenbahnlinien stillgelegt wurden und aus den Fahrplanheften verschwanden, übernahmen Buslinien deren Funktion. Zugleich wuchs der Umfang des Fahrplans auf 80 Seiten, weil nun beide Betriebe in einem Heft zusammengefasst wurden.

Schauen wir in das Fahrplanheft von 1964: Die Linie 3 heißt jetzt 10 und fährt mit einigen Fahrten weiter bis zum Hauptbahnhof/ZOB, wobei sie mit der Linie 13 kombiniert ist. Noch immer werden nur die wichtigsten Haltestellen aufgelistet. Weitere Bushalte werden gesondert unter der Tabelle genannt, bzw. werden weiter hinten im Heft bei der Linie 13 separat abgebildet.

Fahrplanheft und -tabelle 1964

Fahrplanheft und -tabelle 1964

Zwar hat der farbige Umschlag des Heftes noch das A6-Format, doch im Inneren sind die Fahrpläne jetzt im A5-Format quer abgebildet, die Seiten entsprechend einmal gefaltet.

Auch bei den Haltestellennamen hat sich etwas verändert. Während sie anfangs noch überwiegend nach Gastwirtschaften benannt waren, sieht es 1964 bereits anders aus. Die Haltestellen sind in der Regel nach einmündenden Straßen benannt. Wo das nicht geht, nimmt man die vom Bus befahrene Straße mit zusätzlicher Nennung der Hausnummern. Insbesondere auf den kilometerlangen Deichen ist das eine hilfreiche Orientierung. So misst z.B. auf der Linie 10 der Kirchwerder Landweg immerhin über 6 Kilometer Länge. Noch immer finden sich im Fahrplanheft die Kilometerangaben und Fahrtnummern wie bei der Eisenbahn. Nur wenige Jahre später sollte sich die Darstellung grundsätzlich ändern.

Die ersten Fahrplanhefte des HVV

Mit der Gründung des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) 1965 brachten neben der VHH die Deutsche Bundesbahn (DB), Hamburger Hochbahn AG (HHA), AKN, ANB, EBO ihre Bus- und Bahnlinien mit ein. Unter diesen Umständen musste die Darstellung der Fahrpläne aller Verkehrsunternehmen weitestgehend angeglichen werden, damit die Kundinnen und Kunden nicht den Überblick verlieren.

Das erste Fahrplanbuch des HVV zum Winterfahrplan 1966/67 kam als richtiges Buch heraus. Auf 390 Seiten waren alle Verkehrsmittel im HVV abgebildet. U-, S- und Vorort-Bahnen waren auf gelbem Papier abgebildet. Auf rosa Papier folgten die Schnell- und Kleinbuslinien, die Alsterschifffahrt und die HADAG-Hafenfähren. Auf grünem Papier war das damals noch recht umfangreiche Netz der Straßenbahnlinien gedruckt und auf dem weißen Papier waren die Stadt- und Regionalbuslinien von HHA, VHH und DB abgebildet.

Fahrplanbuch und -tabelle 1967 mit erstem HVV-Logo

Fahrplanbuch und -tabelle 1967 mit erstem HVV-Logo

Im ersten Fahrplanbuch des HVV waren die Buslinien noch in Regionalbereiche aufgeteilt: Nord, Süd, West und Ost. Die Liniennummern waren anfangs noch nicht harmonisiert. Unsere Linie 10 steht im HVV-Fahrplanbuch jetzt als „10/13“ im Fahrplanbuch. Die Kilometerangaben sind weggefallen. Auch die Fahrtnummern spielen keine Rolle mehr.

Dafür sind die Tarifangaben des neuen HVV-Tarifs hinzugekommen: Die Tarifzonen, die für die Zeitkarteninhaber wichtig sind, sowie die Zahlgrenzen, die für die Barzahler eine Rolle spielen. Auf dem Abschnitt Bergedorf – Howe werden jetzt alle Haltestellen abgebildet. Auf den Fahrten bis zum Hauptbahnhof wird auf die Linie 13 verwiesen, bei der die Zwischenhaltestellen bis zum ZOB abgebildet werden.

HVV-Tarifplan von 1967. Grün abgesetzt: Unsere Beispiel-Linie 10.

HVV-Tarifplan von 1967. Grün abgesetzt: Unsere Beispiel-Linie 10.

Mit der Zusammenfassung aller Buslinien im HVV wurden die Liniennummern der Buslinien neu geordnet. Alle normaltariflichen Buslinien wurden 1968 dreistellig durchnummeriert. Dabei steht die zweite Ziffer der Liniennummer für den Bereich im HVV, in dem die Linie fährt. Die 40er Linien fahren z.B. in Harburg, die 60er in Wandsbek und die 80er im Hamburger Westen. Die 20er und 30er Linien sind in Hamburgs Osten unterwegs.

Bei unserer Beispiel-Linie Bergedorf – Howe änderte sich die Liniennummer damit auch. Aus der Linie 10 wurde die Buslinie 223. Die Fahrten bis zum Hauptbahnhof führten nun die Nummer 123. Doch auch diese Liniennummer verschwand in den 1980er Jahren, weil ihre Fahrten im Angebot der Linie 124 aufgingen.

Der Wandel im Laufe der Geschichte

Über die Jahrzehnte veränderte sich das Fahrplanangebot unserer Linie 223 nur unwesentlich. Montags bis freitags fuhr der Bus seit 1973 stündlich, sonnabends bis in den frühen Nachmittag. Sonntags fuhr kein Bus, dann konnte man stattdessen auf die Linie 124 ausweichen und nach Bergedorf fahren.

Das galt auch für die Darstellung im Fahrplanbuch. Mit Umstellung des Fahrplanbuchdrucks von Bleisatz auf ein erstes EDV-gestützten Verfahren, entfielen ab 1982 bei den Fahrplantabellen die Tarifhinweise. Dafür war bei Bedarf ein gesondertes Tarifheft erhältlich. Seit 1994 ist es möglich auf bestimmten Buslinien (sofern Platz vorhanden) ein Fahrrad mitzunehmen. Das wird über ein Symbol entsprechend im Fahrplan gekennzeichnet.

Fahrplanbuch und –tabelle aus dem Jahr 1996 mit dem zweiten, runden HVV-Logo

Fahrplanbuch und –tabelle aus dem Jahr 1996 mit dem zweiten, runden HVV-Logo

1996, dass Fahrplanbuch hatte inzwischen immerhin 834 Seiten, stellt sich der Fahrplan wie folgt dar: Die Fahrtzeiten der Tabelle sind, wo es möglich ist, vertaktet dargestellt. Weil sonntags auf dieser Linie nicht gefahren wird, ist die Tagesart im Plan nicht abgebildet. Die Werbeanzeige am Fuß des Fahrplans weist auf das Anruf-Sammel-Taxi hin. Das ist ein spezielles HVV-Serviceangebot in den Vier- und Marschlanden, welches nachts die Verbindung zwischen Bergedorf und dem Landgebiet ermöglicht.

Fahrplanbuch und –tabelle aus dem Jahr 2014 mit dem aktuellen HVV-Logo

Fahrplanbuch und –tabelle aus dem Jahr 2014 mit dem aktuellen HVV-Logo

Außen war jetzt Rot die beherrschende Farbe und die Verkehrsmittel bekamen neue Produktfarben, so auch unser „223er“. Die Liniennummer ist jetzt in einer roten Raute abgebildet. Diese findet sich so übrigens auch an der Haltestelle auf dem Schild und dem Fahrplan wieder. Ein einheitliches Bild also. Das Fahrradsymbol ist jetzt nach unten gerutscht und um ein weiteres Symbol ergänzt: den Rollstuhl. Der zeigt an, dass auf dieser Linie barrierearme Niederflurbusse mit Einstiegshilfe eingesetzt werden.

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2004 endete übrigens auch eine Ära: Die Zeit des Sommer- und des Winterfahrplans war vorbei. Über Jahrzehnte gab es zwei Fahrplanwechsel im Jahr, die in der Regel Ende Mai bzw. Ende September erfolgten. Seitdem gibt es passend zum Fahrplanwechsel bei den europäischen Eisenbahnen nur noch einen Fahrplanwechsel für einen Jahresfahrplan und der liegt im Dezember.

Auf dem Weg in die (digitale) Zukunft

Das Fahrplanbuch gibt es seit Anbeginn. Wie lange noch? Das entscheiden sicher unsere Kundinnen und Kunden. Wie auch in allen anderen Lebensbereichen, bieten Internet & Smartphones oft schon passende Alternativen für das gedruckte Werk.

Klein, handlich, schnell: Die mobile Browser-Auskunft unter m.hvv.de, die aktuell sogar in Echtzeit anzeigt, ob die Schnellbahnen pünktlich sind.

Klein, handlich, schnell: Die mobile Browser-Auskunft unter m.hvv.de, die aktuell sogar in Echtzeit anzeigt, ob die Schnellbahnen pünktlich sind.

Zumal die automatische Verbindungssuche per Internet oder HVV-App kinderleicht ist. Auf einen Klick suchen die Programme die beste Verbindung und viele Alternativangebote aus, was mit dem Buch so nie möglich war.

Trotzdem: Das Fahrplanbuch hat noch seine Fans und deren Zahl hat Bestand: Immerhin rund 70.000 Haushalte greifen jährlich auf das große HVV-Buch und seine Regionalausgaben zurück. Mit dem Aufkommen der Online-Medien ist die Nachfrage bisher auch nicht nennenswert gesunken. Ob das so bleibt, wird die Zukunft zeigen.

„Fahrplan nach Wunsch“, von 1999 bis 2006 gab es für den heimischen PC eine Offline-Auskunft auf CD.

„Fahrplan nach Wunsch“, von 1999 bis 2006 gab es für den heimischen PC eine Offline-Auskunft auf CD.

Übrigens: Wer erinnert sich heutzutage noch an „Fahrplan nach Wunsch“, den HVV-Fahrplan auf CD? Er gab im Vergleich zum Fahrplanbuch nur ein kurzes Intermezzo und hat die Fahrpläne offline auf die PCs gebracht. Mit der Einführung der Internet-Flats hatte diese Offlineversion ihre Daseinsberechtigung verloren. Das Herz der elektronischen Auskunft schlägt jedoch weiter, nämlich online im Internet. Eine Parallele zwischen Onlineauskunft und Fahrplanbuch wird es 2017 geben: Beide Medien werden einen runden Geburtstag feiern. Die HVV-Onlineauskunft wird 20 Jahre alt und das HVV-Fahrplanbuch feiert seinen 50. Geburtstag.

Wie ist es bei euch? Welche Fahrplanauskunft nutzt ihr – und warum? Wir freuen uns über eure Kommentare!

 Euer Rolf

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7 Antworten

  1. Roman Berlin sagt:

    Na ich hoffe mal, dass das Fahrplanbuch – vor allem zum sammeln – erhalten bleibt. Ich muss ja zugeben, dass ich lieber NimmBus oder die HVV App benutze. Aber so eine Sammlung aller HVV-Fahrplanbücher seit 2000 inklusive Regionalausgaben sieht einfach schön im Regal aus.

    Übrigens sehr schöner Artikel!

    • Rolf Westphalen sagt:

      Vielen Dank für das Feedback!
      Die Recherche zu dem Thema war spannend. Insbesondere die Werbeanzeigen in den historischen Fahrplanheften hatten es mir immer wieder angetan und sind fast schon ein Thema für sich. 😉

      Viele Grüße
      Rolf vom Blog-Team

  2. Oliver sagt:

    Toller Beitrag, vor allen Dingen der Netzplan aus den Anfängen ist super interessant.
    Im Keller habe ich eine Buchsammlung von 1974 bis ca. 2000. Irgendwie denke ich gelegentlich darüber nach, für mein Wohngebiet mal eine weitestgehend lückenlose Aufzeichnung der Entwicklung des ÖPNV zu rekonstruieren. Aber gar nicht so einfach 🙂

    • Rolf Westphalen sagt:

      Vielen Dank für das Feedback. Für die Recherche des heimischen ÖPNV kann ich die „Verkehrshistorische Reihe“ vom Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. (VVM) empfehlen. Darin sind nicht nur die Linienänderungen der einzelnen Verkehrsmittel in den Stadteilen beschrieben, sondern auch deren Entwicklung selbst. Dabei erwarten die LeserInnen viele historische Fotos. Ein historischer Stadtspaziergang sozusagen. 😉
      Mehr Infos zur „Verkehrshistorischen Reihe“ gibt es hier: Externer Link zu den VVM-Publikationen

  3. Harry Niebuhr, 29223 Celle sagt:

    Für das Fahrplanjahr 2017 scheint die Print-Ausgabe der HVV-Fahrplanbücher gesichert zu sein. Zumindest wies die HHA bereits in der Ausschreibung für die diesjährigen Fahrplanbücher im 1. Quartal 2015 darauf hin, dass zusätzlich zu den nächstjährigen acht „klassischen“ Ausgaben auch wieder die Produktion des Verkehrslinienplanes und des Straßenverzeichnisses anstehe.
    Und bevor mich jemand für rettungslos nostalgisch hält: Sowohl die Smartphone-Fahrplan-App als auch Ingo Langes sehr engagiertes „NimmBus“-Projekt haben ihre Berechtigung und ihre „Fans“. Das gedruckte Fahrplanbuch aber auch. Die Kunst liegt darin, das Eine zu tun OHNE das Andere zu lassen. „Es gibt keine Alternative“ ist in jedem Lebensbereich einer der blödsinnigsten jemals formulierten Sätze.
    PS: Ich glaube auch nicht daran, dass gedruckte Zeitungen und Zeitschriften völlig verschwinden werden. Für die schnelle Information die elektronische Version, für den Hintergrund die physisch präsente Variante. Wo ist das Problem?

    • Hallo Harry,

      das gedruckte Fahrplanbuch hat definitiv seine Fans. Wie es in Zukunft damit weiter gehen wird, kannst du vielleicht mal beim HVV direkt erfragen.

      Viele Grüße, Angelika vom VHH-Blog Team

  1. 4. Januar 2016

    […] ⇒ Das Fahrplanbuch im Wandel der Jahrzehnte […]

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