Erster Schritt zum Traumjob: Mein Praktikum bei der VHH

Für manche ist die Arbeit in einem Verkehrsunternehmen ein absoluter Traumberuf – zum Beispiel für Finn, der jetzt in einem Schülerpraktikum die VHH genau kennenlernen konnte. Wir haben uns sehr gefreut, dass er uns in verschiedenen Bereichen unterstützt hat! In seinem Blogbeitrag nimmt euch Finn mit hinter die Kulissen der VHH…


„Hallo,

mein Name ist Finn Tomfort, ich bin 17 Jahre alt und gehe in die 11. Klasse der Höheren Handelsschule. Schon länger habe ich den Wunsch eine Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice zu machen. So war es klar, mich für einen oder mehrere Praktikumsblöcke bei der VHH zu bewerben. Von den 4 Praktikumsblöcken á 5 Wochen, (die zur Schulausbildung gehören) habe ich jetzt zwei Praktikumsblöcke bei der VHH gemacht.

In meinem Praktikum war ich auch im Kundenservice im Einsatz

Hier sitze ich im VHH-Kundenservcice

Das VHH-Marketing

Während meines Praktikums durchlief ich mehrere Stationen auf zwei unterschiedlichen Betriebshöfen. Der erste Bereich, den ich kennenlernte, war das Marketing. Hier wurde mir vieles erklärt. Meine erste Aufgabe war das Ausfüllen und Neuanlegen von Excel-Tabellen. Dies dauerte noch etwas länger, da ich das Programm erst kennenlernen musste. Eine weitere Aufgabe war, eine Direktakquise zu schreiben. Dies fand ich besonders interessant, weil ich ganz nach meinen eigenen Vorstellungen arbeiten konnte. Auch habe ich schon Aufgaben übernommen, die andere Betriebshöfe betrafen. So habe ich mich zum Beispiel darum gekümmert, dass die anderen Betriebshöfe VHH-Flaggen bekamen.

Vor dem VHH-Betriebshof in Schenefeld wehen Flaggen mit dem VHH-Logo

Die VHH-Flaggen vor dem Busbetriebshof in Schenefeld

Finanzwesen und Personalabteilung

Im Finanzwesen war ich nur wenige Tage, deshalb konnte ich dort wenig selber machen. So habe ich dort Exeltabellen angelegt oder zusammen mit einer Mitarbeiterin die Bürokasse gemacht. Dazu muss man alle Quittungen in ein Computerprogramm eingeben und Punkte, wie die Steuerart oder die Kostenstelle angeben. Am Ende wurde die Summe mit der Summe in der Kasse verglichen.

Danach war ich in der Personalabteilung. Dort lernte ich wie man Personalakten anlegt und die Deckblätter hierfür erstellt. Auch durfte ich die Einstellungstests auswerten. An Bewerber, die nicht für eine Ausbildung genommen wurden, schrieb ich eine Absage. Meine Betreuerin erklärte mir viel über den Inhalt von Arbeitsverträgen und ich lernte den Manteltarifvertrag kennen.

Der VHH-Kundenservice

Die nächste Station war der Kundenservice. Hier sitzen die Ansprechpartner für Kunden, wenn sie Auskünfte haben möchten. Auch können sie sich hier beschweren oder sich nach ihren Fundsachen erkundigen. Das Eintragen der Fundsachen war auch eine meiner Aufgaben. Nachdem mir gezeigt wurde, wie man eine Beschwerde aufnimmt, durfte ich dies auch selber tun. Im Empfang telefonierte ich auch sehr viel mit den Kunden. Oftmals hatten sie Fragen, oder ich nahm Anmeldungen entgegen.

Im VHH-Fundservice werden verlorengegangene Gegenstände aufbewahrt

Fundsachen im VHH-Kundenservice

Erlebnistag und Leitstelle

Ich hatte die Möglichkeit, den Buserlebnistag mitzumachen. Für mich war dies sehr spannend, da ich so einen Erlebnistag vorher noch nie mitgemacht habe. Nach einem Frühstück, einem kleinen Film und einer Führung über den Betriebshof, durften alle Kinder selber Busfahren. Auch ich durfte den Bus fahren, was mir schon sehr gut gefallen hat.

Meine letzte Station war die Leitstelle. Ich war in der Leitstelle auf dem Betriebshof in Bergedorf. Die Mitarbeiter hier sind für einen Großteil aller Betriebshöfe zuständig. Zu Beginn wurden mir alle Programme erklärt. Nachdem ich den Mitarbeitern zugesehen hatte, durfte ich auch schon selbständig arbeiten. Ich nahm die Anrufe für die Anruf-Sammel-Taxis entgegen. Die Daten wie Abfahrtszeit und -ort musste man in einer Tabelle aufnehmen und an das Taxiunternehmen weitergeben. Auch durfte ich Vorfälle in den Computer eingeben. Dabei wurde mir noch geholfen.  Man muss dafür viele Abkürzungen kennen und genau arbeiten, da man schnell Nummern vertauscht. Es hat auch Spaß gebracht, mit den Fahrern über Funk zu sprechen. Es ist sehr spannend zu sehen, welche Schritte die Disponenten tun, wenn beispielsweise eine Umleitung, wegen eines Verkehrsunfalls, gefahren werden muss.

Während meines Praktikums bei der VHH wurde ich in jeder Abteilung sehr nett aufgenommen. Meine Fragen wurden immer nett beantwortet. Durch das Praktikum habe ich den Beruf Kaufmann für Verkehrsservice sehr nah kennengelernt. Mein Berufswunsch hat sich dadurch verstärkt. Danke!

Viele Grüße, Finn


Für 2015 sind bei der VHH leider schon alle Schülerpraktika-Stellen vergeben. Ihr habt Interesse an einem Praktikum 2016? Schreibt uns kurz an info@vhhbus.de!

Ähnliche Beiträge:

Auf Kennenlernkurs: Das VHH-Schülerpraktikum

>>> Gefällt dir der Beitrag? Teile ihn mit 2 Klicks bei Facebook, Twitter oder Google+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.