Neu lackiert: Auch Busse brauchen eine Frischzellenkur

Auch VHH-Busse brauchen ab und an eine Frischzellenkur. Der hektische Großstadtverkehr fordert seinen Tribut und hinterlässt an ihnen so manche Blessur. Damit die Busse trotzdem immer gepflegt aussehen, sorgen Techniker hinter den Kulissen dafür, dass die Spuren des Alltags schnell wieder unsichtbar werden. Was genau hinter den Kulissen passiert, zeigen wir euch hier…

Vor der Lackierung stehen die Vorarbeiten. Hier wird eine Heckecke ausgebeult, gespachtelt und geschliffen.

Vor der Lackierung stehen die Vorarbeiten: Die Karosserie wird ausgebeult, gespachtelt und geschliffen

 

In den Werkstätten der VHH packen viele Hände mit an, damit die VHH-Busse immer in einwandfreiem Zustand sind. Die Karosseriebauer kümmern sich um Beulen und Schrammen oder tauschen defekte Bauteile aus. Das sind Stoßecken und Klappen, die meist aus Kunststoff oder Leichtmetall sind und mit der Karosserie verschraubt werden. Für das Finish sorgen die Lackierer. Ihre Arbeit stellt meist den Abschluss einer Reparatur dar.

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Andreas ist Karosseriebauer und Lackierer. Gerade packt er frisch angelieferte Ersatzteile aus. Diese Stoßecken werden bereits vor der Montage lackiert

 

lackiert

Seit 2006 werden VHH-Busse in Silber beschafft. Es gibt aber auch noch rote und blaue Exemplare sowie unterschiedliche Modellvarianten. Damit beschädigte Busse schnell repariert werden können und dann wieder einsatzbereit sind, werden die gängigsten Anbauteile auf Vorrat gelegt. Peter und Andreas präsentieren frisch lackierte Stoßecken

 

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Mit Atemschutz und Spritzpistole lackiert Andreas die vorbereiteten Ersatzteile

 

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Alt gegen neu: Peter und Andreas zeigen das Altteil, eine Heck-Stoßstange eines Busses. Peter bereitet das Neuteil (vorne) für die Montage vor

 

Seit 2006 beschafft die VHH ihre Busse in Silber. So dominiert bei den Farbarbeiten auch der Farbton „Brillantsilber“, eine Spezialanmischung für die VHH, die als Lack auf Wasserbasis verwendet wird. Die Lackierung und anschließende Trocknung erfolgt in den Lackierhallen der VHH-Werkstätten. Die Hallen selbst sind nicht nur mit vielen Leuchten ausgestattet, um die Lackflächen am Bus aus allen Winkeln gut im Blick zu haben, sondern auch mit riesengroßen Filtermatten. Die nehmen den anfallenden Schleifstaub und Farbnebel auf.

Harald Büschler, Leiter der Werkstatt auf dem Betriebshof in Bergedorf erklärt dazu:

„Nach dem Lackiervorgang, der im Spritzverfahren erfolgt, ist die Farbe nach etwa 30 Minuten trocken – bei Einsatz einer speziellen Trocknungslampe sogar bereits nach etwa zehn Minuten. Damit kann ein Bus, der morgens wegen einer kleinen Reparatur in der Werkstatt ist, meist mittags schon wieder auf Linie eingesetzt werden.“

Hättet ihr gedacht, dass ein kleiner Lackschaden bei der VHH so schnell beseitigt werden kann?

Euer Rolf

PS: Unser Titelbild zum Beitrag entstand übrigens beim diesjährigen Girls’Day in der Lackierhalle auf dem Betriebshof in Schenefeld. Hier konnten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einen Einblick in  die Abläufe der Businstandsetzung gewinnen und sich erklären und zeigen lassen, wie die Schäden an den VHH-Bussen beseitigt werden.

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