Der E-Bus in Blankenese bekommt Verstärkung

Im November 2014 ging Hamburgs erster akkuelektrisch angetriebener Linienbus in den Regelbetrieb auf unserer Linie 48. Seitdem hat sich der elektrische Midibus auf der 5,8 km langen Strecke durch Blankenese bewährt und seine Zuverlässigkeit bewiesen. Ohne Schwierigkeiten meistert der kleine Bus die 16% Steigung und überwindet dabei Hamburgs steilste Straße, den Waseberg. Wenn die Fahrt vom Bahnhof Blankenese bergab zum Elbstrand geht, erzeugt der Bus sogar Strom (Rekuperation). Nun soll ein zweiter Bus folgen, der kürzlich von der VHH bestellt wurde.

Der akkuelektrisch angetriebene Midibus hat sich bewährt, ihm folgt bald ein zweites Fahrzeug für die Linie 48
Der akkuelektrisch angetriebene Midibus hat sich bewährt, ihm folgt bald ein zweites Fahrzeug für die Linie 48

Beim Schwesterfahrzeug werden einige Schwachpunkte, die sich im Betrieb des ersten Busses gezeigt hatten, von vornherein verbessert. So soll der Innenraum und der Bereich für die Fahrerinnen und Faher beim zweiten Fahrzeug großzügiger gestaltet werden. Die Steckverbindung zum Laden sowie das Batterie-Management werden verbessert. Davon wird auch der vorhandene Bus profitieren, der ebenfalls mit umgerüstet wird.

Der zweite E-Bus für die Linie 48 wird voraussichtlich im 1. Quartal 2016 geliefert.

Dann wird übrigens auch auf der MetroBus-Linie 3 die Elektromobilität eingeläutet, denn im März und Juni 2016 sollen die ersten akkuelektrisch betriebenen Gelenkbusse „Van Hool Exquisity“ eine neue Ära zwischen Bahrenfeld und Rothenburgsort einleiten. Unsere Fotomontage auf dem Titelbild dieses Beitrags gibt schon einmal einen kleinen Vorgeschmack…

Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf die neuen Fahrzeuge!

Euer Rolf

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2 Antworten auf „Der E-Bus in Blankenese bekommt Verstärkung“

  1. Elektrisch alles schön und gut. Aber was tut man aber für die Sicherheit des Umfeldes? Man hört ja nix bei den Fahrzeugen, daher unterschätzt man, ob das Fahrzeug fährt oder steht.
    Ich habe es selbst erlebt und ich fand das erschreckend solche Situationen nicht mehr einschätzen zu können, ob ich über die Kreuzung gehen kann oder ich gleich über den Haufen gefahren werde.

    1. Hallo Andrea,
      ja, geräuscharme Fahrzeuge haben auch Nachteile, aber die Vorteile überwiegen bei weitem, insbesondere da Menschen unter dem hohen Geräuschpegel, der durch Verkehrslärm erzeugt wird, leiden. Ganz lautlos ist unser E-Bus zudem nicht, denn ab einem Tempo von ca. 20 km/h erzeugen die Räder des Busses ein Laufgeräusch. Es ist aber zugegebenermaßen leiser als ein Dieselbus. Damit unser E-Bus auf sich aufmerksam machen kann, haben wir ihn mit einem Kligelton versehen, der zugeschaltet werden kann.

      Viele Grüße
      Rolf vom Blog-Team

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