Was ist ein „geteilter Plan“?

Einige von euch haben vielleicht schon mal davon gehört, dass unsere Busfahrerinnen und -fahrer nach einem „geteilten Plan“ fahren. Aber was bedeutet das eigentlich genau? Hier im Blog stellen wir euch kurz das Konzept vor, das sich dahinter verbirgt…

Viele Busfahrerinnen und Busfahrer bei der VHH finden sogenannte "geteilte Dienste" gut

Hüseyin Yavuz fährt seit 36 Jahren Bus, davon 12 Jahre im geteilten Plan

Die Arbeitszeiten unserer Busfahrerinnen und Busfahrer werden durch den Fahrplan bestimmt. So gibt es Früh-, Mittel-, Spät- und Nachtdienste, denn bei der VHH ist natürlich Betrieb rund um die Uhr. Einige Kolleginnen und Kollegen kommen aber sogar zweimal am Tag zur Arbeit: und zwar die Fahrerinnen und Fahrer aus dem „geteilten Plan“.

Wer im geteilten Plan fährt, tut dies meist während der Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags. Dann sind alle Busse unterwegs, weil die Menschen zur Arbeit und zur Schule fahren bzw. abends nach Hause wollen. Außerhalb dieser Hauptverkehrszeiten haben die Kolleginnen und Kollegen mit „geteiltem Plan“ frei. Diese Zeit wird als Übergang bezeichnet. Dabei gibt es Schichten mit kurzem, aber auch langem Übergang. Wer in der Nähe des Betriebshofs wohnt, kann diese Zeit privat nutzen und z.B. Besorgungen machen.

Wer im normalen Schichtumlauf fährt, hat jeden Tag einen anderen Dienstbeginn und fährt täglich auf unterschiedlichen Linien. Bei den geteilten Plänen sieht das ein bisschen anders aus und hängt vom Betriebshof ab. Bei den Kolleginnen und Kollegen, die als „Geteilte“ unterwegs sind, wird in der Regel die ganze Woche die gleiche Schicht gefahren. Einer dieser Busfahrer ist Hüseyin Yavuz. Er fährt seit 36 Jahren Bus bei der VHH, davon 12 Jahre geteilten Dienst.

Der Vorteil der geteilten Dienste ist, dass man in der Regel nicht extrem früh oder spät fahren muss. Das gefällt auch Hüseyin, wie er uns erzählt hat. „In der Regel bin ich pünktlich zur Tagesschau zu Hause“, das findet er praktisch. Ein Nachteil ist seiner Meinung nach, dass die Arbeitstage recht lang und der tägliche Verkehr in der Hauptverkehrszeit kein Zuckerschlecken ist. Trotzdem mag Hüseyin den geteilten Dienst und es gibt auch viele andere Kolleginnen und Kollegen, die aus diesem Arbeitszeitmodell ihre Vorteile ziehen können und sich für die geteilten Dienste entscheiden.

Euer Rolf

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