Wenn Azubis ein eigenes Projekt planen…

Als Azubi bei der VHH wird man schon relativ früh während der Ausbildung in Projekte mit einbezogen. Manchmal bekommt man sogar eigene Projekte. Das bedeutet ziemlich viel Verantwortung, aber gleichzeitig macht es auch sehr viel Spaß selbständig zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Hier im Blog erzählt unser Auszubildender Jannik, wie sein erstes eigenes Projekt lief, das er selbständig gemeinsam mit anderen Azubis umgesetzt hat…


 

Mein Ausbildungsstart bei der VHH

Ich bin Jannik Arndt, 21 Jahre alt und habe am 1. August 2016 meine Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice bei der VHH begonnen. Mit dem Start in mein Berufsleben bei der VHH konnte ich mir einen Kindheitstraum erfüllen. Als jemand, der nahe des Betriebshofes in Glinde aufgewachsen und häufig dort vorbeigefahren ist, hat mich das ganze Thema „ÖPNV“ bereits als kleiner Junge fasziniert. Während meiner Schulzeit habe ich mich unter anderem um Verbesserungen bei den Fahrplänen der Schulbusse gekümmert und auch sonst war ich für meine Mitschüler eine Art Ansprechpartner, wenn sie Fragen rund um Bus und Bahn hatten. Deshalb war die Ausbildung bei einem Verkehrsunternehmen die logische Konsequenz für mich.

Die ersten Wochen der Ausbildung habe ich im Marketing verbracht, nun bin ich in der Personalabrechnung. Besonders gefallen haben mir bisher das gute Klima, die Vielzahl der Aufgaben und die Tatsache, dass meine Tätigkeiten nicht nur im Büro stattfinden, sondern auch mal zur Abwechslung an vielen unterschiedlichen Orten im Netz der VHH.

 

Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein

Am 1. August 2016 habe ich meine Ausbildung bei der VHH gestartet

 

Auch in der Ausbildung schon eigene Projekte

Bei der VHH bekommen Auszubildende schon relativ früh eigene Projekte. Am 2. September 2016 waren wir z.B. in Blankenese auf der Linie 48 für eine Fahrgast-Aktion unterwegs. Hintergrund der Aktion war es, auf unsere Elektro-Busse in Blankenese aufmerksam zu machen. Für die Linie 48 wurde dort bereits 2014 ein reiner batterieelektrischer Bus beschafft. Ein zweiter E-Bus sollte Ende Mai 2016 auf dem Blankeneser Bahnhofsvorplatz präsentiert werden. Doch der eigentliche Star schaffte es nicht bis zum Veranstaltungsort, da ein Update-Fehler den Bus etwa 2 km vor dem Ziel außer Gefecht setzte. Mittlerweile laufen beide Busse zuverlässig, so dass wir mit einer Aktion noch einmal auf die Elektro-Busse aufmerksam machen wollten.

Zusammen überlegten wir uns als Auszubildende, was unseren Fahrgästen gefallen könnte. Dabei sind wir recht zügig auf das Thema „Essen und Trinken“ gestoßen. Nach einigen weiteren Überlegungen standen dann Smoothies als Idee im Raum, weil wir dachten dass man das Thema gesunde Ernährung mit dem Thema E-Mobilität verknüpfen könnte.

 

Bushaltestelle in Blankenese

Anfang September haben wir die Smoothies auf der Linie 48 in Blankenese verteilt

 

Einige Telefonate später fanden wir einen Produzenten von Smoothies, der von unserer Idee sofort begeistert war und uns einen Ansprechpartner in Hamburg nannte, von denen wir die Smoothies beziehen konnten. Außerdem wurden extra für dieses Aktion spezielle Postkarten gedruckt, die als „Gruß aus Hamburg-Blankenese“ die unterschiedlichen Fahrzeugepochen der Bergziegen seit 1959 zeigen.

So holten wir am frühen Morgen des 2. Septembers die Smoothies in Rothenburgsort ab. Am Vormittag haben wir dann, dank der Unterstützung von zwei weiteren Azubis, auf unseren Runden auf der Linie 48 bis in den Mittag hinein über 100 Smoothies verteilen können. Die Smoothies kamen im Laufe des Vormittages immer besser bei den Fahrgästen an. Beliebt waren auch die Postkarten, die teilweise dazu führten, dass sich ältere Fahrgäste an ihre Kindheits- und Jugendtage zurückerinnerten und interessante Geschichten dazu erzählten.

 

Historische Busse in Blankenese

Für die Aktion haben wir extra eine Postkarte mit historischen Fahrzeugen aus Blankenese entworfen

 

Die Aktion auf der Linie 48 war auch eine gute Gelegenheit, mit den Fahrgästen in Blankenese ins Gespräch zu kommen. Das war sehr spannend, da wir dadurch sehr direkt Informationen über Probleme mit den Bussen oder der Einhaltung des Fahrplans erhalten haben, die wir sonst nicht bekommen hätten. Neben Kritik gab es aber auch Positives. Was in den vielen Gesprächen von den Fahrgästen angemerkt wurde und uns besonders erfreut hat, ist das Lob an unsere Fahrerinnen und Fahrer, deren Leistung auf dieser nicht ganz einfachen Strecke als ziemlich gut eingeschätzt wurde.

 

Viele Grüße
Jannik


PS: Ihr wollt die Postkarte mit den historischen Bussen aus Blankenese selbst verschicken oder sammeln?

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