Die Ehrenamtler der HVV-Mobilitätsberatung – Ohne sie läuft nichts!

Das Team der HVV-Mobilitätsberatung unterstützt Fahrgäste dabei, im HVV mobil zu bleiben. Dabei erhält das Team Unterstützung von zahlreichen Ehrenamtlern, die sich mit sehr viel Erfahrung einbringen. Höchste Zeit, die Ehrenamtler der HVV-Mobilitätsberatung hier im Blog endlich mal vorzustellen…


 

Werner Grimm (links) bleibt durch die Arbeit in der Mobilitätsberatung aktiv und mit anderen Menschen in Kontakt. Ulrich Schmücker (mittig) hält es für eine gute Sache, ältere Menschen den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn näher zu bringen und dabei wertvolle Tipps zu geben. Günther Michalski (rechts) möchte seine Erfahrungen aus dem Alltag weitergeben und älteren Menschen eine angstfreie Fahrt im Bus ermöglichen.
Werner Grimm (links) bleibt durch die Arbeit in der Mobilitätsberatung aktiv und mit anderen Menschen in Kontakt. Ulrich Schmücker (mittig) hält es für eine gute Sache, ältere Menschen den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn näher zu bringen und dabei wertvolle Tipps zu geben. Günther Michalski (rechts) möchte seine Erfahrungen aus dem Alltag weitergeben und älteren Menschen eine angstfreie Fahrt im Bus ermöglichen.

 

Ehrenamtler als wichtige Unterstützer

Die ehrenamtlich engagierten Seniorinnen und Senioren bilden das Rückgrat der HVV-Mobilitätsberatung. Sie widmen einen großen Teil ihrer Zeit dem Ziel, mobilitätseingeschränkten Mitmenschen die Benutzung von Bus und Bahn im HVV zu erklären. Dazu begleiten sie zum Beispiel Veranstaltungen in Senioren-Einrichtungen und stehen mit Rat und Tat bei Praxistrainings zur Seite. Die Beweggründe für ihr Handeln sind ganz unterschiedlich:

 

Rolf Sura (links) ist erst seit kurzem bei der HVV-Mobilitätsberatung und möchte älteren Menschen helfen, Hemmschwellen den Bus mit dem Rollator zu benutzen abzubauen. Wiebke Rahlf und Roland Tosche (rechts) möchten Möglichkeiten aufzeigen, Bus und Bahn möglichst effektiv und sicher zu nutzen.
Rolf Sura (links) ist erst seit kurzem bei der HVV-Mobilitätsberatung und möchte älteren Menschen helfen, Hemmschwellen den Bus mit dem Rollator zu benutzen abzubauen. Wiebke Rahlf und Roland Tosche (rechts) möchten Möglichkeiten aufzeigen, Bus und Bahn möglichst effektiv und sicher zu nutzen.

 

Immer im Dialog sein

Roland Tosche widmete sein Leben über 45 Jahre lang dem Außenhandel – davon weite Teile im Management eines Großkonzerns. Mit dem HVV kam er schon früh in Kontakt: Bereits als Kind fuhr er mit der Hochbahn von der Hallerstraße nach Ohlstedt – und machte zusammen mit Schulfreunden noch auf der Heimfahrt die letzten Hausaufgaben. Damals wie heute ist er überzeugter Nutzer der Abokarte.

Zur Mobilitätsberatung kam er zusammen mit Wiebke Rahlf vor fünf Jahren während der Gründungsphase. Die größte Freude verspürt Tosche im Dialog mit Senioren während des Rollator-Trainings: „Die positive Reaktion der Teilnehmer spricht für sich“, berichtet er begeistert.

 

Birgit Przybylski (links) ist es wichtig, den richtigen Ausstieg aus dem Bus mit dem Rollator zu vermitteln, um Unfälle zu vermeiden. Eckart Westphalen (mittig) nutzt oft und gerne den HVV. Deshalb möchte er seiner Generation helfen, dies ebenfalls zu tun. Karin Schulz-Torge (rechts) macht es immer wieder Freude zu sehen, dass sich durch die Aufklärung über die sichere Nutzung des Rollators ältere Menschen im öffentlichen Nahverkehr sicherer fühlen.
Birgit Przybylski (links) ist es wichtig, den richtigen Ausstieg aus dem Bus mit dem Rollator zu vermitteln, um Unfälle zu vermeiden. Eckart Westphalen (mittig) nutzt oft und gerne den HVV. Deshalb möchte er seiner Generation helfen, dies ebenfalls zu tun. Karin Schulz-Torge (rechts) macht es immer wieder Freude zu sehen, dass sich durch die Aufklärung über die sichere Nutzung des Rollators ältere Menschen im öffentlichen Nahverkehr sicherer fühlen.

 

Keine Benachteiligung im Hamburger Nahverkehr

Karin Schulz-Torge hat über 35 Jahre bei der Polizei gearbeitet. Nach ihrer Pensionierung musste sie etwas tun, um selbst fit zu blieben. Bei der HVV-Mobilitätsberatung für Senioren ist sie von Anfang an dabei – der Kontakt wurde im Mobilitätsbeirat hergestellt. Vor zehn Jahren waren Menschen mit Rollatoren im Hamburger Stadtbild kaum vertreten, heute gehören sie dazu wie der Michel oder die Landungsbrücken. „Es ist toll, dass diese Gruppe nicht mehr benachteiligt wird und im Bereich des Hamburger Nahverkehrs ist dies auch unsere Leistung“, betont sie.

Allein in diesem Jahr gab es bereits weit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Mobilitätstrainings. Dies zeigt, dass die HVV-Mobilitätsberatung gebraucht wird, weil der demographische Wandel kaum aufzuhalten ist. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit von Senioren geht das nicht. Das schönste für Karin Schulz-Torge ist, wenn ein Teilnehmer nach einer Schulung darin sicher ist, mit dem Rollator in den Bus einzusteigen.

 

Michael Krieger (links) leitet die HVV-Mobilitätsberatung für Senioren und freut sich bei jeder Schulung über die zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Holger Neummann (rechts) möchte anderen Senioren helfen, mobil zu bleiben.
Michael Krieger (links) leitet die HVV-Mobilitätsberatung für Senioren und freut sich bei jeder Schulung über die zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Holger Neummann (rechts) möchte anderen Senioren helfen, mobil zu bleiben.

 

Alles gut geplant

Regelmäßig finden in den Räumen der VHH in Altona Sitzungen aller Trainerinnen und Trainer der HVV-Mobilitätsberatung statt. Hier werden aktuelle Themen besprochen sowie Erfahrungen von den Terminen vor Ort und den letzten Fahrgast-Schulungen ausgetauscht. So haben alle den gleichen Kenntnisstand und können auftretende Fragen und Probleme klären. Außerdem werden bei den Besprechungen der Ehrenamtler auch bereits Veranstaltungen für die Zukunft geplant.

 

Ursula Camrath (links) engagiert sich ehrenamtlich beim HVV, weil sie in ihrer Terminwahl frei ist. Edward Remeyn (mittig) sieht nach seinem Berufsalltag als Lokführer die Arbeit in der Mobilitätsberatung als Erfüllung, um den Seniorinnen und Senioren die Nutzung des ÖPNV zu erklären. Sigrid Seiler (rechts) möchte als lebenslange Nutzerin des Nahverkehrs Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.
Ursula Camrath (links) engagiert sich ehrenamtlich beim HVV, weil sie in ihrer Terminwahl frei ist. Edward Remeyn (mittig) sieht nach seinem Berufsalltag als Lokführer die Arbeit in der Mobilitätsberatung als Erfüllung, um den Seniorinnen und Senioren die Nutzung des ÖPNV zu erklären. Sigrid Seiler (rechts) möchte als lebenslange Nutzerin des Nahverkehrs Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.

 

Allgemeine und individuelle Hilfe

Die HVV-Mobilitätsberatung bietet Unterstützung in vielen Bereichen: Von der Orientierung an Haltestellen und in Fahrzeugen über Erklärungen zu den richtigen Fahrkarten, zu Preisen und zur Automatenbedienung, bis hin zur sicheren Fahrt mit dem Rollator im Bus. Aber auch individuelle Themen können auf Nachtrage behandelt werden.

 

Übrigens: Senioreneinrichtungen oder Stadtteiltreffs sind dazu eingeladen, kostenfrei eine Schulung bei der HVV-Mobilitätsberatrung zu buchen. Das Team kommt gerne zu einem vereinbarten Termin vorbei, hält Vorträge und gibt praktische Tipps zur Mobilität im HVV.

Bitte weitersagen!

 

Kontakt:

  • per Mail an senioren@hvv.de
  • oder telefonisch unter 040 689 898 680 (Di, 9-12 Uhr oder Do, 14-17 Uhr)

⇒ Weitere Infos zur Mobilitätsberatung

 

Roman Berlin,
HVV-Mobilitätsberatung

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