Video: Rolf erklärt – Teil 24

Immer im Dezember steht der Fahrplanwechsel an. Dann kommt es bei einigen Linien im HVV zu Veränderungen – ob bei den U- und S-Bahnen oder im Busbetrieb. In der aktuellen Folge „Rolf erklärt“ geht es darum, wie beim Fahrplanwechsel alles im Verkehrsverbund miteinander in Zusammenhang steht…

 

Teil 24 – Rolf erklärt, was es mit dem sogenannten Fahrplanwechsel auf sich hat

 

Zum Mitlesen:

Moin, Moin. Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Diesmal soll es um das Thema Fahrplanwechsel gehen, denn den haben wir ja einmal im Jahr. Ihr kennt das vielleicht, da ändern sich die Abfahrtszeiten, da ändern sich Linienwege. Aber warum ist das eigentlich so? Warum gibt es einmal im Jahr einen Fahrplanwechsel?

Da müssen wir, wenn wir das mal hier auf meiner kleinen vorbereiteten Wand betrachten, den gesamten öffentlichen Verkehr in Deutschland ansehen: Wir haben hier die Fernzüge, wir haben hier die Regionalbahnen und die S- und U-Bahnen, und dann gibt es in diesem Verbund auch noch die Busse. Die Fernzüge haben im Grunde die höchste Priorität im Fahrplan. Die S-Bahn und die U-Bahn halten auf diese Fernzüge die Anschlüsse. Die Buslinien müssen wiederum natürlich auf die U- und S-Bahnen die Anschlüsse halten. Das heißt, wenn ich eine weite Reise mache von irgendwo her nach Hamburg, dann komme ich mit dem Fernzug an, dann erwarte ich dass meine S-Bahn dasteht, fahre mit der in den Vorort und weiter geht die Reise mit dem Bus. Und vielleicht steige ich unterwegs auch nochmal um.

Dann kommt der Fahrplanwechsel, der ist ja jetzt im Dezember. Da gibt es dann zum Beispiel Neuerungen im Fernzugbereich, etwa ein neuer Bahnhof oder eine neue Route. Das heißt, der Fahrplan dieses Fernzuges verschiebt sich. Und wenn dieser Fahrplan verändert ist, dann passt natürlich der Übergang auf die U- und S-Bahnen nicht mehr. Das heißt, die U- und S-Bahnen müssen ihren Fahrplan ebenfalls entsprechend anpassen. Und natürlich wollen wir von der U- oder S-Bahn auch auf den Bus umsteigen, also müssen auch diese Fahrpläne einmal alle angefasst werden und zwar so, dass die Beförderungskette bis vor die Haustür wieder klappt.

Natürlich gibt es nicht nur die Fernzüge, die den Takt bestimmen. Es sind auch regionale Bedürfnisse, zum Beispiel neue Wohngebiete, die im HVV-Bereich eingerichtet werden, oder veränderte Schulzeiten. Auch dann müssen wir nochmal an den Fahrplan ran, um die Beförderungskette wieder hinzukriegen und die Fahrpläne in Rücksprache mit dem HVV zueinander abstimmen. Das sieht hier einfach aus, ist in Wirklichkeit aber recht kompliziert, aber so ist das manchmal…

Viele Grüße von eurem VHH-Video-Team,
Angelika und Rolf

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